Hoppla.

Hoppla. Don Alphonso hat uns gestern im Seminar besucht, wir haben ein bißchen über offene und verdeckte Werbung in Blogs gesprochen, viel über Blogs an sich, und sehr viel über das Geschäft des Journalismus. Und letzteres kam bei vielen Kommilitonen offenbar nicht wirklich gut an. Formal, weil Don ihnen zum Teil das Gefühl vermittelte, keine Ahnung zu haben vom realen Journalismus; und inhaltlich, weil ihnen die Darstellung dieses Journalismus’ als korrupt und degeneriert zu pauschal war. Ich könnte jetzt sowas sagen wie: Experiment geglückt, denn es ist gelungen, die kleine Sphäre des Seminars analog zur echten Blogsophäre in einen Pro- und einen Contra-Don-Alphonso-Teil zu spalten; dichter ran an “dieses Blogdingens” geht nicht. Und der Gast hat für streitlustige, meinungsstarke Blogeinträge bei den Kollegen gesorgt - sogar mit Kommentaren. Was will man mehr?

Daß Besuch und Besuchte so heftig aufeinanderrasseln, hätte ich mir trotzdem nicht unbedingt gewünscht.

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45 Kommentare zu “Hoppla.”

  1. franzzi

    Weißt Du Florian,

    ich denke das muss man differenzierter sehen. Ich kann mit selbstverliebten Menschen leben. Ich weiß auch, dass DA viel für die Blogosphäre getan hat und dass er recherchieren kann.

    Aber Entschuldigung, was soll die Sprache auf seinem Blog? Was soll die durchgehende Beleidigung. Diese Megaherablassung uns gegenüber? Ich verlange nicht, dass er uns mag. Aber genauso wenig kann ich es akzeptieren, dass er über uns herzieht (ich sage nur sein Eintrag bei Rebellenmarkt und seine unqualifizierten Kommentare bei Annika), obwohl er uns nicht kennt. Er hat sicherlich Ahnung über die Medien und die Redaktionsorganisation, hat viele Journalisten kennengelernt.

    Aber er kann nicht einerseits Oberflächlichkeit vorwerfen und andererseits selbst alle Journalisten über einen Kamm scheren. Das ist eine unverschämte Anmaßung und es gehört sich für niemanden, sich selbst und andere mit zwei verschiedenen Maßen zu messen. Das finde ich nicht gut.

    Und man hätte unsere blogfaule Sippe sicherlich auch anders zum Schreiben bringen können. Dafür muss man sie nicht beleidigen lassen, auch nicht von DA. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass Du und Herr Welker eingegriffen hätten. Das gehört sich einfach. So ist das Seminar eine Propagandaveranstaltung geworden. Für einen Mann mit Zahnpastalächeln, der zufällig einmal etwas über StudiVZ rausgefunden hat.

    Er sollte über Schleichwerbung und PR in Blogs sprechen. Dafür ist er hundertprozentig kompetent. Daraus ist aber eine polemische Hetze gegen die Medien geworden. In einem Ton, den man sich auch als JournalistikSTUDENT nicht bieten lassen muss. Wir sind nicht auf der Wassersuppe hergeschwommen.

    Wenn das Experiment gelungen ist (was ich nicht finde), dann ist der Patient tot…

  2. Sachar

    Ich kenne DA nicht persönlich. Ich lese sein Blog auch nur sporadisch. Weil ich vielleicht zu friedliebend bin oder nicht die Kraft habe, mit jemandem zu streiten, der im Streit anscheinend seinen Lebensinhalt sieht. Daher kann ich sehr gut nachvollziehen, was franzzi da niedergeschrieben hat.

  3. Florian

    Hi Franzzi,

    ich sag ja, ich bin mit dem Ausgang des Experiments nicht ganz glücklich. Ich sehe aber auch den Vortrag etwas anders. Ich fand ihn nicht herablassend uns gegenüber. Er hat nicht über uns hergezogen, sondern über den Zustand des Journalismus. Ja klar, er war pauschal, aber er hat auch von Ausnahmen gesprochen. Knüwer, Leyendecker, z.T. die Öffentlich-Rechtlichen, das Handelsblatt. Glaub mir, es ist ganz sicher nicht so, daß ihm an “seinen” Studenten nichts liegt. Insofern sah ich da auch keinen Grund, “einzugreifen” - bzw. hätte ich ihn vielleicht mehr zum Thema Blogs zurücklenken müssen, als es anfing, nur noch um den Journalismus zu gehen, okay.

    Aber hängt das andererseits nicht genau zusammen? Wir haben mit verdeckter PR und Schleichwerbung begonnen, wir haben über solche Probleme bei Medien gesprochen; Blogs wiederum leben noch sehr davon, als ehrlichere und authentischere Medien zu gelten …

    (Don war btw ausdrücklich für eine im Rahmen des Seminarplans themenoffene Runde eingeladen)

  4. Stylewalker

    Wow, geht ja voll ab bei euch! (hab auch die anderen verlinkten Artikel gelesen) Aber worum gehts eigentlich?

  5. Florian

    Hm. Ist das jetzt eine He-die-Sonne-scheint-war-doch-nur-ein-Seminar-Frage, Stylewalker? Oder schreiben wir tatsächlich so selbstreferenziell unverständlich?

  6. franzzi

    Er war herablassend, weil er so getan hat, als sei er der einzige ehrliche Mensch auf dieser Welt und als müsse er uns dummen, kleinen Dingern endlich mal erzählen, wie der Hase wirklich läuft.

    Das macht mich wütend. Ich habe selbst schon gute und schlechte Erfahrungen als Journalist gemacht. Ich weiß, dass nicht alles Gold ist in diesem Beruf, in welchem ist es das?

    Aber ich finde es anmaßend von ihm, dass er mit uns spricht, wie ein Oberlehrer. Und dass er das in dieser Sprache tut. Diese Hetze. Diese Beleidigungen. Das geht einfach zu weit. Schließlich war das ein Seminar an der Uni. Wo man analysieren soll. Und differenziert kritisieren! Auf meine diesbezügliche Frage hat er allerdings überhaupt nicht geantwortet.

    Ich habe nichts gegen seine Meinung. Ich weiß, dass es viel PR und gekaufte Beiträge im Journalismus gibt. Aber ich wehre mich einfach gegen diese oberflächliche Art und Weise seinerseits. Schließlich kann man auch sachlich kritisieren. Kann seine Erfahrungen an die Studenten weitergeben. Aber das hat er nicht getan.

    Er hat dreckige Wäsche gewaschen. Er ist unkoordiniert über die gesamte journalistische Zunft hergezogen. In den Räumen der Universität Leipzig. Und auf deren Einladung. Und! Das! Gehört! Sich! Verdammt! Nochmal! Nicht!

  7. Dardhoumas

    Ich fand seine “dirty language” anfangs beeindruckend. Endlich mal jemand an der Uni, der sagt was er denkt. Was dann aber in seinem Blog über franzzis Referat steht zieht einem aber schon die Schuhe aus. Wie kann dr Mann einen Lehrauftrag in München haben? Nimmt der die auch so schonungslos ran? Oder hat er nur bei uns Vollgas gegeben?

  8. franzzi

    Sein einziger Lebenssinn und seine einzige Genugtuung scheint es zu sein, andere fertigzumachen und sie ins Lächerliche zu ziehen.

    Das ist sehr traurig. Genau genommen hat er das in seinem Vortrag ja aber auch so gesagt…

  9. Sachar

    Na ja, er erregt damit eine Menge Aufsehen und galt lange als DER Star der deutschen Blogosphäre. Auf lange Sicht reicht das natürlich nicht aus, so dass nun vermehrt Andere ins Rampenlicht treten.

  10. Thomas

    Na gut, dann mache ich mir dir Mühe und fasse mal zusammen. Da kommt dieser Blogger, dessen Aufgabe daraus besteht, in seiner Eigenschaft als Kunstfigur möglichst vielen Leuten gleichzeitig ans Bein zu pissen und damit aus der Polarisierung Popularität zu beziehen, pisst Journalisten ans Bein und die Journalistikstudenten fühlen sich angegriffen und giften, durchaus wortgewandt zurück. Aber es geht doch wieder nur um Don Alfonso! Wie schafft der das bloß, immer wieder zum Gespräch zu werden?!

    Ich hätte mir gewünscht, hier auch mal zu lesen, WARUM und WIE Journalismus heutzutage von Journalistikstudenten verteidigt wird und wie sie es sich persönlich vorstellen, der Zynismus-Falle zu entgehen. “Sie haben uns leider alle angelogen. Den Weihnachtsmann gibt es nämlich gar nicht.” (von http://leipzsch.wordpress.com/2007/06/19/danke-don/). Womit denn angelogen? Was sind denn die Argumente für Journalismus heute? “Ich weiß, dass nicht alles Gold ist in diesem Beruf, in welchem ist es das?” Aber wo ist denn dann das Gold in diesem Beruf (das, was nicht nicht Gold ist, um mal die umständlich Formulierung zu nutzen). Was macht denn Journalismus toll? Sprecht es doch mal aus!

    Ich stecke einfach nicht tief genug drin, um aus dem Subtext die harten Argumente heraus zu lesen, sorry. Insofern: Ja, zu selbstreferentiell.

  11. Philipp

    Aus der letzten Reihe in aller Zurückhaltung betrachtet, fand ich das Experiment eigentlich vollkommen geglückt! Ihr habt die so ziemlich wichtigste Figur für unser Seminar ins Haus geholt - und er hat unsere Erwartungen nicht enttäuscht. Der Mann polarisiert und hat ein klares Statement bezogen, was mir gefallen hat. Ob mir gefällt, WAS er sagt, ist eine andere Sache.

    Und aus dieser Position heraus habe ich mich am Montag bestens unterhalten und nicht wirklich angegriffen gefühlt. Was nicht heißt, dass Franzzi überzogen reagiert. Schließlich ist sie erst persönlich gedisst worden, dann wurde ihr Vortrag in den Dreck gezogen. [Edit. Florian]
    Aber letztlich ist es doch so - wenn der gute Don ohne Johnson nicht so sein würde, wie er sich darstellt, dann wäre er nicht die für unser Seminar so wichtige Figur gewesen und wir hätten ihn nicht kennengelernt. Solche Leute sind interessant zu erleben und es ist auch nicht das erste Mal gewesen, dass wir mit so einem Menschen konfrontiert worden sind. Ich erinnere mich da an Uli Meyer, der ja mal mindestens genauso am Rad dreht, wie der Don. (*schniiiieef*)

  12. Florian

    Philipp: Danke. (Ich hab da was rausgenommen, damit das nicht noch prominenter wird, ok?)

  13. Stefan

    Zum wiederholten Male am Montag mit der “bitteren Wahrheit” konfrontiert, gab mir ein Beitrag aus der FR heute etwas Licht am Ende des Tunnels.
    Dieser Artikel ist scheinbar zusammengebastelt aus der Rede zur Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche vom 15. u. 16 Juni.
    Hier werden die gleichen Probleme angesprochen, die der Don uns “vortrug”, aber konstruktiver + auch mit Lösungsansätzen…
    Daraus ein Auszug:
    “Alljährlich produziert unser Bildungssystem tausende Nachwuchskräfte für unser Metier. Sie landen in einem grellen Medienmarkt, der für analytischen, investigativen, kritischen Journalismus nur noch in Ausnahmefällen Platz und Mittel hat. Denkbar wäre ein Ausbildungsmoratorium für Journalisten.”

    Link:
    dfv (von Tom Schimmeck)

  14. Die Welt ist Scheisse - Aber ohne Geruch » Blog Archiv » Meine Fresse!

    […] Ach du Scheisse! Eieieiei! (via Frau, die sich einfach an meinen Palast -und Hofzeichner ranmacht! Ich bin zutiefst emprt! Vrdmmt, Brste msste mann haben!) […]

  15. LUNA

    Ich liebe euch Sachsen - ehrlich und aufrichtig.

    Alle die wirklich denken, der das Fonsilein wäre eine Kunstfigur, vergesst es. Er ist genau so, egal ob als Rainer Meyer, oder als Fonsilein, wie er sich euch gegenüber gegeben hat.

    Und was bitte hat er den über studivz recherchiert? Lächerlichkeiten, die doch wirklich niemand ernst genommen hat. Da war ein Toilettenvideo, was von Dariani selbst im studivz Blog veröffentlicht wurde, eine Einladung im Titanic Stil, die auch an etliche Journalisten verschickt wurde, und der kleine “wer ist die schönste im studivz” Award - veranstaltet von studivz Mitgliedern.

    Ob öffentliche Ausraster, wie gestern bei euch geschehen, damit zu tun haben, das Lanu, eine ehemale? Mitstreiterin von Fonsilein, mit Dariani in Paris beim frückstücken gesichtet worden sein soll? Wir werden es nie erfahren.

  16. Arno Scheurich

    Och, da wurde den ach so noblen Journaliskstudenten mal heimgeleuchtet. Frechheit? Na ja, eine Frechheit ist es, was man sich in diesem Land von Journalisten gefallen lassen muss. Zukünftige Journalisten regen sich über Herablassung auf? Hallo? Ob FAZ oder Bild, dort trieft es nur so von journalistischer Herablassung. Ich Journalist erkläre euch kleinen Leserpissern mal die Welt. Ach so, die Richtung stimmt nicht. Man darf nicht herablassend zu Journalisten, schon gar nicht zu Journalistikstudenten, sein. Nein, nein, das Vorrecht hat nur der Journalist gegenüber seinen Lesern. §5 GG.

    Und dann fand die Schändung in den Räumen der Uni Leipzig statt. Auweia. Geheiligte Hallen, in denen schon die Systemkonformen “Journalisten” der Zone ausgebildet wurden. Klar, da war Diskurs schon immer verboten, geschweige denn abweichende Meinungen. Das gehört sich einfach nicht. Gut zu sehen, dass sich am Leipziger Mindset bis heute nicht geändert hat. Geschichtliche Kontinuität. Als Journalist den Kopf im Arsch der Machthaber und Geldgeber haben und abweichende Meinungen sind unverschämt. Mir ist um den journalistischen Nachwuchs in Deutschland nicht bange. Änderungen sind nicht zu befürchten.

    Zur Krönung kommt dann noch Don-Jäger LUNA aus der Kiste, dem man sein StudiVZ-Spielzeug kaputtgemacht hat. Gebt LUNA einen Lutscher.

  17. Florian

    Arno: Studierst Du hier? Kennst Du den Laden? Oder hast Du einfach mal irgendwo was vom Roten Kloster gelesen und die “Analogie” findest Du jetzt so klasse, daß Du nicht darauf verzichten konntest? Prima: Sowas gibt’s im Journalismus auch oft. Ob was dran ist, ist egal, solange der Autor sich treffend findet.

  18. Arno Scheurich

    Schnuckelchen, ich brauch in eurem Laden nicht studiert zu haben um die alte Denke wider zuerkennen.

  19. Florian

    Und wieder prima: Sowas gibt’s im Journalismus auch oft. Ob der Autor recherchiert hat oder sachkundig ist, ist egal, solange er irgendwas “wider erkennt”, das niemand bezweifelt.

    Schreibst Du eigentlich manchmal Artikel über “Killerspiele”, Süßer?

  20. Sachar

    Oha, der Ton wird rauer. Der Einfluss von DA wird deutlich.

  21. Don Alphonso

    Hm. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass bei manchen zumindest so viel Mut da ist, sowas dann auch zu diskutieren, statt nur verhuscht Fragen zu stellen und dann im Blog nachzutreten. Wo wart ihr im Seminarraum?

    Besonders mutig ist das von “Franzzi”, die dieses Powerpointdingens da gehalten hat und von der ich mir wirklich wünsche, dass sie mal einen netten Job in der PR bekommt, wo der Drucker dann hoffentlich auch nicht streikt (die Aurede habe ich auch mal verwendet, als ich nicht fertig wurde). Es ist ja nicht so, dass man immer volle Fertigkeiten in Sachen Recherche erwartet, aber zumindest ein ganz klein wenig Ahnung in Sachen Medienrecht wäre schon cool gewesen, statt nur ein wenig die Frage in den Raum zu stellen, was man da wegen Schleichwerbung machen kann.

    Kleiner Ratschlag für die Ausarbeitung: Schau mal in die gängigen Urteile auf Basis des deutschen Wettbewerbrechts. Und dann wäre eine tiefere Analyse der Methoden Viralmarketing (was Horst Schlämmer war, der dadurch, dass nirgendwo explizit für ihn geworben wurde, eben nur virales Marketing und bis hinunter zum Impressum vollkommen gesetzeskonform war), im Gegensatz dazu Schleichwerbung (was faktisch unschön, aber sicher nicht justiziabel bei Germanblogs der Fall war, dort hätte allenfalls das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb gegriffen) und rechtlich problematischem Spameinträgen als Werbung für Werbeplattformen (d.k.d. hat in anderen Blogs nämlich keinerlei Werbung für das Parfum hinterlassen) wohl der Sinn und Zweck gewesen. Ein Potpurri der lustigsten Sautreiben auf der Blogbar, bei dem dann alles gleichgestellt wird, ist inhaltlich eine glatte Themaverfehlung. Falls jemand Lust hat, schreibe ich gerne mal einen grösseren Beitrag zu Thema, mit Franzzis Sammlung der Missverständnisse als Grundlage.

    Ich hatte nicht den Eindruck, dass da vorne jemand runter bis auf die Ursprungstexte gegangen ist. Wenn Leute nicht mal in der Lage sind, die Fälle aus der Blogbar richtig einzuordnen und auszudifferenzieren, kommt bitte nachher nicht mit der grossen journalistischen Ethik.

  22. Sachar

    Nur mal so eine generelle Bitte an DA: Kannst Du Deinen Ton mäßigen? Ich weiß, Du denkst, Du bist gar nicht so böse, aber warum nicht mal höflich sein? Du wirst sehen, dann klappt es auch mit den Deutschen Blogcharts wieder.

  23. Kopf hoch, tanzen » Blog Archive » Total blogger. Seminar live gebloggt.

    […] Beiträge der Kommilitonen zum Thema und weitere Diskussionen: Franzi (1, 2), Florian, Maik, Stefan, Thomas, Annika, Eva-Maria, Philipp. […]

  24. schreibtischlampe

    florian, es besteht immer noch aufklärungsbedarf! warum hat martin seinen kompletten beitrag rausgenommen? wenn du genaueres weißt, sag bitte bescheid

  25. Florian

    Weil ich ihn erst nicht verstanden habe und er ihn dann mißverständlich fand. Freie redaktionelle Entscheidung :)

  26. franzzi

    @philipp: Ja, der Uli Meyer war ein ähnliches Kaliber. Selbstverliebt sicherlich. ABER: Er war IMMER höflich, auch wenn er aalglatt war. Und er war analytischer, wenn auch genauso wenig selbstkritisch. Ich sage nichts dagegen, dass der Journalismus kritisiert wird. Aber das WIE ist doch nicht unentscheidend.

    @DA: Wissen Sie (ich darf doch Sie sagen, oder?), ich habe Ihnen während des Seminars einige Fragen gestellt, falls Sie sich erinnern. Und zwar genau dazu: Warum es immer dieser ekelhafte Ton sein muss und warum es immer dieser radikale Komplettrundumschlag gegen alles und jedes was sich im Journalismus bewegt sein muss. Und ich muss ja wohl nicht erwähnen, dass Sie diese Themenbereiche nicht einmal tangiert haben. Warum dann weiter fragen? Um Ihnen weitere Steilvorlagen für Ihre polemischen Weltanschauungen zu liefern? Nein danke.

  27. Blog-Bistro · The Return of the Glaskinn.

    […] Aber dass Google-Fons das Messen mit verschiedenen Maßstäben zum Prinzip erhoben hat, merken inzwischen ja selbst Studenten unterer Semester, die das zweifelhafte Vergnügen genießen, vom sich selbst zerstörenden Moralapostel die Welt erklärt zu bekommen. […]

  28. Alphonsische Nachwehen « Journalismus mit Kartoffeln und Speck

    […] Und seminar”intern” hauptsächlich bei Florian. […]

  29. Don Alphonso

    Gut, Franzzi, ganz direkt: Du hast ein Zitat passend gelogen. Du weisst genauso gut wie ich, und es ist an allen Protokollen zu sehen, dass ich nur allgemein von Journalisten gesprochen habe. Ich habe nie “Alle” gesagt, sogar Dein eigenes Protokoll, das ich gespeichert habe, sagt etwas anderes aus, wie auch alle Protokolle Deiner Mitstudenten. Ganz nüchtern:

    Du verbreitest damit ein gefälschtes Zitat und in der Folge eine falsche Tatsachenbehauptung und leitest davon eine Beleidigung ab. Das ist nicht nur ein Verstoss gegen den Pressecodex, sondern auch nicht in Einklang mit den in Deutschland gültigen Gesetzen. Und deshalb würde ich Dich jetzt im Guten bitten, das umgehend auf allen Seiten zu ändern, deren Betreiber Du mit Deiner Fälschung und anderen Verhaltensweisen in wirklich unschöne Situationen bringen kannst. Wenn Du so etwas tust, tu es auf Deiner Seite mit Deinem Impressum. Und zieh nicht andere rein in der Hoffnung, dass es für Dich dann besser läuft. Das ist schlichtweg unverantwortlich.

    Und alles andere als professionell.

  30. Don Alphonso will kein Dreckschwein sein « Stefan Niggemeier

    […] Nun ist es aber so, dass Don Alphonso (oder sein Alter Ego Rainer Meier) auch als Journalist arbeitet. Und dass Don Alphonso bei einem Vortrag vor Journalistikstudenten in Leipzig sagte: „Journalisten sind zynische Dreckschweine”. Müsste man dann nicht sagen dürfen, dass Don Alphonso ein zynisches Dreckschwein ist? Schon aus Gründen der Mengenlehre? […]

  31. randomnotes.twoday.net

    totgelacht…

    I learn to bribe I learn to say please
    Oh wont you lick the pavement for me

    Schön, dann studiert ihr Journalismus. Das bekomm ich auch noch hin, sogar um halb vier an nem Samstagmorgen mit einigem Knockando (man achte auf die Aussprache) intus. …

  32. Wahnsinn Deutschland » Blog Archive » Die perfekte Blogwelle (wir schwimmen mit)

    […] Wollen wir den Dozenten Mäc Alfred aufklären, dass der Presserat so nicht wirklich für Blogs zuständig ist (klar, sagt er auch nicht, sagt er nur - so ist das mit der Kommunikation: ein Furz ist, was stinkend weht, auch wenn es nur eine Entspannungsübung werden sollte)? Ne, denn die Kunstfigur Donfons ist ja nur ein dummer, Journalistikstudierende belehrender Avatar ohne Pralinenfresslust, die seinem Meyer vorbehalten bleibt. Aber ein prozesshanselnder Avatar im First Life, das wäre doch mal was, eigentlich. Küsschen an alle Dreckschweine. […]

  33. Blog-Bistro · UPDATE zu The Return of the Glaskinn. Oder: Wie erbärmlich kann sich eine Kunstfigur aufführen?

    […] Stattdessen setzte das Ingolstädter Teekesselchen - wie man in einigen Blogs der Teilnehmenden lesen konnte - wohl zur Generalabrechnung mit Journalisten an, die es “zynisch”, “unfreundlich”, “inkomepent”, “faul” und “Dreckschweine” nannte. Den Studierenden missfiel die “arrogante” Art des Dozenten sehr. Und sie machten das öffentlich. Web 2.0 eben. Kennt der Don ja. Verteidigt er ja gern. […]

  34. denise

    das alles ist schon wieder so dermaßen blog. so dermaßen macht. so dermaßen der bloße auswurf klassicher medien. so dermaßen zum kotzen. und don hat wieder aufmerksamkeit. eklig.

  35. Felix Deutsch

    Die hochwohlgeborene JournalistikSTUDENTIN (in LEIPZIG!!!1!ölf!) sollte sich mal nicht so sehr in den Tüll treten.

  36. RANDPOP » Blog Archive » Wenn man Don Alphonso holt, dann bekommt man auch Don Alphonso

    […] Oder wie Lanu es ausdrückt: Den Teufel über Weihwasser referieren lassen. Der gute Don war nämlich in Leipzig Seminargast und durfte da den angehenden Journalisten verklickern, was er von ihrem Berufsstand und dem Mediengeschäft hält. Meine Güte, hätten sie sich mal vorher erkundigt und ein wenig auf Blogbar und diversen anderen Seite recherchiert. Soweit so gut, die von den Studenten verfassten Zusammenfassungen und Blogeinträge lasen sich exakt so, wie ich den Ablauf des Seminars erwartet hätte. Dann machte allerdings jemand den Fehler erstens eine sehr unglückliche Überschrift zu wählen und zweitens, das Folgende zu zitieren: „Alle Journalisten sind zynische Dreckschweine”. Stimmt aber gar nicht sagte der Don, er hätte nur „Journalisten sind zynische Dreckschweine”. Nicht nur Stefan Niggemeier fragt sich, wo denn da bitte der Unterschied sein soll. […]

  37. Florian

    @Felix Deutsch und ggf. andere: Ich lasse hier in der Regel alles laufen, aber in diesem Fall und mittlerweile bitte ich mindestens die, die vergangenen Montag nicht live dabei waren, um Mäßigung im Ton. Dankeschön.

  38. Felix Deutsch

    Ich bin mir nicht bewusst, mich in irgendeiner Weise im Ton vergriffen zu haben.
    Un mein Kommentar bezog sich ausschliesslich auf die im Netz nachlesbaren (incl. Google cache) Äusserungen.

  39. Der GAU: Ein Flamewar bloggender Journalisten « Der NeubibergBlog

    […] Der GAU: Ein Flamewar bloggender Journalisten Juni 25, 2007 at 10:15 nachmittags | In Die bösen Medien, Blogs | Also wer ein wenig ausreichend Zeit oder auch Langweile hat, der kann sich das heutige Beispiel zum Thema Blogosphäre reinziehen. Für alle die keine Zeit haben, in Kurzform: Stefan Niggermeier, gerade frisch mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet, schreibt (ziemlich ausführlich, warum auch immer?) über einen Besuch von Don Alphonso (DA) in der Uni Leipzig und seine Auswirkungen. DA hat wohl gesagt „Journalisten sind zynische Dreckschweine” und dies wurde von einigen Studenten (die natürlich als angehende Journalisten alle einen Blog haben) so oder so ähnlich wiedergegeben. Aber wohl nicht 100 % korrekt. Deswegen hat DA dann doch nochmal nachgehakt. So oder so ähnlich muss es gewesen sein. Auf jeden Fall macht das ganze jetzt die Runde. Ist ja auch klar, wenn sich gleich 2 Alpha-Tiere der dt. Blogosphäre beteiligen. Schade, dass man nicht messen kann wieviele Leute sich in den nächsten Tagen (ja ich hiermit auch, ich weiss, aber nur 10 Minuten!! mit dieser “Schlammschlacht” befassen werden…. Also wer Lust hat: Viel Spaß. […]

  40. naja, Recht hat er

    Lieber Florian, nachdem ich gerade kopfschüttelnd den Beitrag des Kollegen http://www.martin-welker.de/wp/index.php/2007/06/25/dreckschweine-kunstfiguren-und-anwaelte gelesen habe, mal hier meine direkte Frage:

    Was ist das eigentlich für ein Seminar? Hat das irgendeine Relevanz fürs Studium oder ist es eine freiwillige “Neigungsgruppe”? Sprich: Was ist/war das Lernziel/das Konzept des Seminars? Gibt es dafür irgendwelche Leistungsnachweise? Und wenn ja, wofür? Und ganz konkret: Wer bewertet z.B. den fehlerhaften Vortrag von Franzi - und kann sie aus der Bewertung lernen?

  41. naja, Recht hat er

    Nachtrag: Und wo ist eigentlich Franzis Blog hin?

  42. Florian

    Einfach mal hier rechts oben in der Sidebar auf “Seminar” klicken und lesen. Die Bewertung der Referate übernehmen wie in Seminaren allgemein üblich die Seminarleiter. Und zwar nur die Seminarleiter. Danke. Und zur letzten Frage: Steht doch da - “The authors have deleted this blog”.

  43. Grunz, Grunz, Grunz-medienblogger

    […] Die neue Geschichte, die jetzt mal wieder die halbe Blogosphäre erschütterte, handelt diesmal nicht von einem geschäftstüchtigen Blogger und Unternehmer, sondern von einer Studentin. Kann man alles hier oder hier nachlesen. […]

  44. sprechblasenblog » Blog Archive » Auch nicht besser: Alpha-Journalisten unter sich

    […] “Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt.” Stern-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges ist in guter Form heute abend. Über die Blog-Szene, den “Dreck von unten”, lässt er sich ganz besonders gerne aus. Dazu hat er sich vor der Veranstaltung extra ein paar Worte zurecht gelegt, und die packt er jetzt aus, obwohl Moderator Hajo Schumacher ihn eigentlich etwas ganz anderes gefragt hat. Sein “loser generated content” erntet ihm prompt einen kleinen Szenenapplaus im Jungjournalistenpublikum, und Henryk M Broder schreibt sich diese neue Vokabel gleich ab - vielleicht kann er sie an passender Stelle auch mal anbringen. Die Stimmung ist gut. Die Journalisten haben jetzt auch einen Don Alphonso. […]

  45. Media-Blog » Archives » Stern-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges holt zum Schlag gegen Blogs aus

    […] Die Fronten scheinen sich also mal wieder in sehr deutscher Weise zu verhärten - “Die Journalisten haben jetzt auch einen Don Alphonso” so der Sprechblasenblog. Doch eigentlich geht es um die nackte Existenzangst der alten Garde, der derzeit Noch-Alpha-Journalisten. […]

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