in2 Fakeblog
An der Blogbar gab es neulich eine Diskussion über Kommentarspammer und ähnliche (”Ranwanzen, aber richtig”), in die sich bald auch ein gewisser Tomek einschaltete - mit Link auf sein Blog Technosexual.de, den Don mit “Ödes Blog, schlechte Schreibe” quittierte. Ich schaute mir das Blog kurz an, überflog zwei, drei Einträge, wunderte mich über den künstlichen Tonfall und vergaß es wieder. Wortfeld und TheMaastrix haben sich wohl auch gewundert - und recherchiert. Gründlich. Nicht nur bei Tomek, sondern auch bei Alina, Katharina, Joe und Mirjam, die alle mehr der weniger heftig im März ins Web 2.0 einfielen, sich alle in wenigen Tagen oder Wochen kennenlernten, teilweise recht nah, alle permanent von der technosexuellen Bewegung faselten und alle in2 irgendwas waren. Und IN2U heißt ein neues Parfum von Calvin Klein. Fakeblogs, neues Kapitel:
Die Story bei Wortfeld, Personen und Chronologie bei TheMaastrix.
[Update: Mario Sixtus hat der Agentur eine Rechnung für die Reklamekommentare in seinem Blog geschickt - über 14.280 €.]
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am 4. April 2007 um 14:49 Uhr.
[…] PS: “Coty” ist der Name des Parfum-Konzerns, zu dem neben Calvin Klein auch Marken wie adidas, Chloe oder Lagerfeld gehören. Und wie der tolle PR-Gag in Bloggersdorf ankommt, lässt sich z.B. hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier nachlesen. […]
am 4. April 2007 um 19:28 Uhr.
[…] Dass sich Blogger immer öfter mit Abmahnungen herumärgern müssen ist ja bekannt. Kollege Mario Sixtus dreht den Spieß jetzt herum und verschickt Rechnungen für werbliche Blogeinträge (Hintergrund). Genial! Viel Glück beim Eintreiben! […]
am 7. April 2007 um 17:14 Uhr.
[…] Passend zur großen Aufregung um die «technosexuellen» – welcher Vollidiot hat den Begriff eigentlich in die Welt gesetzt? – Fake-Blogger im Auftrag von Calvin Klein greife ich mal einem geplanten Artikel über ein neues «bundesweites Hochschulmagazin» ein wenig vor: […]
am 23. April 2007 um 17:23 Uhr.
[…] Gerade erst via Blogscout gesehen: Dirk Olbertz hat ebenfalls eine Rechnung an die Agentur d.k.d. geschrieben, die die Fakeblog-Kampagne für das Calvin-Klein-Parfum “in2u” angeleiert hat. In seinem Fall geht es darum, daß eines der Fakeblogs seinen Dienst blogger.de genutzt hat, nach dessen Nutzungsbedingungen kommerzielle Blogs aber der vorigen Erlaubnis von Dirk bedürfen. Das wären dann *kling* weitere 1.200 Euro Kampagnenkosten außerhalb der Kalkulation. Die billige Reaktion des Fakebloggers: Er kündigt an, umzuziehen, weil es bessere Bloghoster gebe. “Nun ja, jedenfalls habe ich festgestellt, dass es andere Bloghoster gibt, die mehr Features bieten, vor allem einfachere Interaktion mit euch !!” […]