Danke, Vanity Fair.

Daß Ihr im zweiten Heft gleich zwei von meinen Themenvorschlägen umsetzt, damit hätte ich nicht gerechnet. Klaus Wowereit hat den Essay “Uns geht es gut. Manifest gegen schlechte Laune” geschrieben, und die Wochenübersicht macht mit dem Opernball auf: “Wie jedes Jahr lautet am 15. Februar die Frage: Welches Starlet führt Bauunternehmer Richard ‘Mörtel’ Lugner in die Loge?”.

Ich schick’ dann die Rechnung, ja?

Ansonsten aber geht es zwei Millimeter aufwärts mit dem Blatt. Die Teestunde bei Gaddafi ist zwar auch nicht mehr so gefährlich wie sie mal war (ein Wasserpfeifchen mit Ahmadschinedad, das wäre beeindruckender gewesen), der Web-2.0-Artikel eher ein Pflichtstück, die Fotos der Reisereportage müssen in den späten 1960er Jahren aufgenommen worden sein, und die Rangliste der bestechlichsten Staaten der Welt haben wir auch schon zehnmal woanders gelesen (wenn auch nicht so schön illustriert), aber man kann einen Hauch Relevanz bei der Themenwahl erahnen. Wenn das so weiter geht, ist die VF ab etwa Ausgabe 70 lesbar.
Zum ausführlichen Aufbauschen von “Leben und Sterben der Anna Nicole Smith” sag ich lieber nix. Ihr hattet ja auch schon die Gsell, solche Figuren scheinen also irgendwie zum Konzept zu gehören.

Bookmarken bei del.icio.us | Mister Wong | Yigg

1 Kommentar zu “Danke, Vanity Fair.”

  1. Matthias

    > ein Wasserpfeifchen mit Ahmadschinedad, das wäre beeindruckender gewesen

    rebell.tv fährt grade nach Teheran und versucht einen Termin zu bekommen… wenn das klappt sind die Blogger wieder mal besser :)

Kommentar schreiben: