Der Preis von User Generated Content

Zwei gängige kritische Fragen zum Thema User Generated Content (UGC) sind die nach der Qualität des Inhalts (rechtliche Kriterien eingeschlossen) und nach der Entschädigung für den Nutzer - letztere immer dann, wenn Andere mit UGC Geld verdienen. Je erfolgreicher diese Anderen, desto dringlicher die Frage. Das zumindest vom Zuspruch her immens erfolgreiche YouTube hat nun bekanntgegeben, demnächst seine Erlöse mit den Nutzern zu teilen. Gründer Chad Hurley sprach heute auf dem WEF in Davos von den “coming months”.

Möglicherweise möchte man nicht riskieren, hochwertige Videos an die Konkurrenz zu verlieren. Die Kollegen von Revver.com etwa reichen bereits die Hälfte der Werbeeinnahmen weiter, Metacafe bezahlt eine Art TKP von 5 Dollar nach Erreichen einer Schwelle von 20.000 Views je Video. Irgendwann werden auch Citizen-Journalism-Projekte so etwas in ihre Kalkulation einbeziehen müssen.

[via Huffington Post 1., 2.]

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4 Kommentare zu “Der Preis von User Generated Content”

  1. YouTube will Werbeeinnahmen an User weitergeben beim nXplorer SEO & Marketing Blog

    […] Wie Florian Steglich berichtet sind unter anderem Modelle wie 50% der Werbeeinnahmen (wie Revver) oder TKP von 5 Dollar ab 20.000 Views (Metacafe) möglich. Wenn YouTube neben Checks auch eine Auszahlung per Google Checkout anbietet wäre das eine gute Möglichkeit dem PayPal-Konkurrenten aus dem Hause Google INC ein ein bischen Starthilfe zu geben. […]

  2. anty

    Irgendwann muss das auch auf großen Seiten kommen, da hast du schon recht. Wenn ich Videos machen würde, die viele Besucher anziehen, würde ich das sicher nicht auf YouTube stellen, sondern zu irgend einem Anbieter gehen, der mir dafür etwas bezahlt.
    Die wirkliche Problematik sehe ich nur darin, dass man unter Umständen als Betreiber (in diesem Fall Google) wenig Chancen hat, den eigentlichen Hersteller des Videos festzustellen. Was passiert z.B. wenn Person A ein Video online stellt, aber Person B behauptet es selbst gemacht zu haben? Person A kann entweder im Recht oder im Unrecht sein, das lässt sich verdammt schwer bestimmen… vor allem nicht automatisch über ein Script…
    Ich denke im Streitfall wird das Video einfach gelöscht, das kann sich eine Seite wie YouTube leisten.

  3. Ben

    Das Problem ist nur, wenn du es dann bei Clipfish hochlädst und es nicht mitbekommst wie es jemand anders bei youtube hochlädt?, na ja, mal schauen was sich so ergibt ^^.

  4. Florian

    @anty: Ja, und der Streitfälle gibt es ja in letzter Zeit so einige, nicht nur um Urheber-, sondern auch um Persönlichkeitsrechte.

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